Suche
Suche Menü
1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (Bitte bewerten)

Warum Selbstfürsorge so wichtig ist für dich

Warum Selbstfürsorge so wichtig ist für dich

 
 
00:00 / 00:26:46
 
1X
 

Selbstfürsorge ist überlebenswichtig. Egoismus ist überlebenswichtig. Nur wer für sich selbst sorgt, kann auch für andere sorgen. Warum Egoismus so wichtig ist und es an der Zeit ist dieses Wort mit anderen Augen zu sehen, darüber sprechen wir heute.

Dein Energiehaushalt ist dein Indikator und dein Maßstab, dafür wie du gerade aufgestellt bist. Und wie an einem Maßstab ist die Anzeige mal im grünen, mal im orangenen und mal im roten Bereich. Unser Energiehaushalt sagt und wie wir unsere Außenwelt anbieten können. Im Job, in Beziehungen und in unserem Umfeld. Solange wir auf Grün sind, ist alles gut. Dann schöpfen wir aus dem Vollen. Dann ist alles gut. Wir geben Energie ab und wenn es gut läuft, bekommen wir genauso viel zurück. Dann ist der Kreislauf rund.

Alles was du bist, tust und empfängst ist Energie. Im Guten wie im Schlechten. Es gibt positive und negative Energien. Dinge, die uns bewegen und Dinge, die uns runter ziehen und uns Energie kosten. Es gibt Energie-Bringer und Energie-Sauger. Stell dir deinen Haushalt wie eine Batterie vor, aus der manchmal genommen und die auch wieder aufgeladen wird. Wenn dein Kreislauf nicht rund ist und du nur gibst und nicht nimmst, dann fühlst du dich bald leer, erschöpft und ausgebrannt. Wenn du bereits an diesem Punkt angekommen bist, dann wird es höchste Eisenbahn, höchste Zeit, dass du anfängst für dich selbst zu sorgen.

Egoismus. „Ich kümmere mich jetzt um mich.“

Das Wort Egoismus ist negativ belegt, dabei ist es so wichtig einen gesunden Egoismus zu pflegen. -„Ich bin ich“- Ich trage die Verantwortung für mich und ich habe die Verantwortung für mich selbst zu sorgen. Mir zu geben was ich brauche.

Wenn wir auf die Welt kommen, sind wir zu 100% egoistisch. Wir schreien ums überleben. Wir wollen gefüttert, geliebt, gekuschelt und versorgt werden. Wir fordern wie selbstverständlich ein, was wir brauchen. Warum fällt es uns so schwer wenn wir älter werden, für uns selbst zu sorgen?

Zuerst sorgt jemand anders für uns und wir lernen Fürsorge wie selbstverständlich anzunehmen. Was passiert dann, wenn wir alt genug sind für uns selbst zu sorgen?

Wir lernen auf eigenen Beinen zu stehen. „Ich stehe mit beiden Beinen im Leben.“, heißt es so schön. Heißt, ich habe einen Job, ein Auto und ein Haus. Ich sorge finanziell für mich. Ich habe frische Kleidung und mein Bauch ist voll.

Aber was ist mit der Seele, mit dem Herz und mit dem Energiehaushalt? All die eingebildeten Erfordernisse des Lebens, um die wir uns kümmern und die dafür sorgen, dass wir „gut dastehen“. Diese kosten Energie, Lebensenergie. Wie oft hast du bei all dem dagestanden und gesagt: „Ich kann nicht mehr!“. Wann hast du zum letzten Mal in dich hineingehört und dich gefragt: „Was brauche ich eigentlich?“. Geh in dein Herz und frage dich: „Was brauche ich?“. Und das kann im ersten Schritt einfach Ruhe sein. Zeit für dich, die du so verbringst, wie es für dich gut ist. Entspannung, Sport, Stillstand oder Bewegung nimm dir was du brauchst. In deinem Tempo und in deiner Umgebung. Mit den Menschen die dir gut tun oder ganz allein.

„Nimm dir Zeit für dich!“

Der Alltag verlangt uns so viel ab. So viel müssen und so wenig dürfen. Und vielleicht gibst du dir selbst dabei manchmal zu wenig Raum?

Wo ist er geblieben, unser Egoismus, den wir als wir klein waren so gut beherrscht haben?

Kinder groß ziehen, bedeutet sie auf das Leben vorzubereiten. Sie zu unterstützen selbstständig zu werden.Selbständig laufen, essen und die physischen Bedürfnisse erfüllen. Sport, Hobbys, Musikinstrumente und Freunde. Am Ende dient alles dazu uns zu Leistungsträgern der Gesellschaft zu machen. Dass das Kind gut verdient, keine Geldsorgen, Ansehen, materielle Güter,…

Und bei all dem Streben, verlieren wir auf unsere innere Stimme, unsere innersten Bedürfnisse zu hören. Und wenn wir dann erwachsen werden, lernen wir außerdem, dass Geben seliger als nehmen ist und dass das Leben ein Aufrechnen ist.

„Es gibt nichts umsonst. Selbst den Tod nicht. Der kostet das Leben.“ Ein Spruch, den ich von meiner Mutter so oft gehört habe. Alles was du erhältst, musst du an anderer Stelle zurückzahlen. Und weil Schulden sich noch nie gut angefühlt haben, lernen wir früh zu sparen und bei anderen ein Guthaben anzusammeln, dass wir uns dann doch nicht trauen abzurufen. Vielleicht mag der Andere uns dann nicht mehr. Dann sind wir kein lieber Mensch mehr. Und mit diesem Denken ziehen wir mit Vorliebe Menschen in unser Leben, die das erkennen und ausnutzen. Und dann sind sie da, die Energie-Vampire in unserem Leben und saugen uns aus.

Und was wenn du jetzt Nein sagen könntest? Setze Grenzen. -„Ich möchte das nicht!“- Wenn du für dich selbst sorgen würdest? -„Das ist egoistisch! Das will ich nicht!“-

Kommt dann gerne. Stell dir vor du könntest das Wort „Egoismus“ in „Selbstfürsorge“ umbenennen. Wie geht es dir dann? Wenn du weißt, dass du dir Zeit für dich nehmen musst, wenn du überleben willst? Wenn du weißt, dass du Grenzen setzen darfst, um bei dir und im Gleichgewicht zu bleiben? Wenn du weißt, dass du tun darfst was du willst und brauchst, damit du für dich sorgst?

„Wenn jeder für sich sorgt, ist für jeden gesorgt.“ Fang bei dir an, wenn du willst, dass es anderen gut geht. Dein Energiehaushalt bestimmt wie viel du geben kannst. Sorge dafür, dass dein Haushalt im Gleichgewicht ist.

Und wenn du für dich sorgst, wie viel sorgst du für andere und wie viel Verantwortung übernimmst du für andere, die nicht deine ist? Sorgen um andere kostet doppelt so viel Energie. Doppelt deshalb, weil du anderen ihr Leben nicht abnehmen und ihren Weg nicht gehen kannst. Du sorgst um andere und verzweifelst, weil sie nicht den Weg gehen, denn du für sie für richtig hältst. In diesem Zustand der Hilflosigkeit für andere schmilzt deine Energie dahin wie Schnee in der Sonne. Und es kommt nicht zurück.

Es ist okay ins Mitgefühl zu gehen, für andere da zu sein. Du kannst ihnen ihr Leben jedoch nicht abnehmen. Mitleid ist anders als Mitgefühl. Mitleid kostet Energie und was bringt es, außer das dich Energie kostet?

Lass die Verantwortung beim anderen. Du kannst stützen und da sein, aber du kannst nicht für den anderen laufen. Was sind noch Energie-Räuber in deinem Leben? Was ist mit deinem Job? Was ist mit dem mit wie du lebst?

Starte eine Energie-Tagebuch und schreibe dir am Abend auf, was dir Energie gebracht und was Energie gekostet hat. Und dann schaue auf deine Energie-Räuber. Was ist es, das du brauchst und was ist dein Weg? Was willst du verändern?

1. Nimm dir Auszeit für dich.

2. Lerne zu nehmen. Nur wenn du sowohl nimmst als auch gibst, kommst du ins Gleichgewicht.

3. Sage „Nein“ und setze deine Grenzen. Damit sorgst du für deine Energie.

4. Ersetze Mitleid durch Mitgefühl und lass die Verantwortung beim anderen.

Ich wünsche dir, dass du in dein Gleichgewicht kommst und bleibst. Das Leben ist Schwankungen unterlegen und das darf auch so sein. Bewegung ist wichtig, aber erst, wenn du anfängst dich selbst wichtig zu nehmen, kommst du ins Gleichgewicht des Lebens.

Fühl dich umarmt, deine Kerstin.

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.


Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.