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Deine Fehler sind ein Geschenk – Wie du alte Glaubenssätze zu deinem Vorteil veränderst

Deine Fehler sind ein Geschenk – Wie du alte Glaubenssätze zu deinem Vorteil veränderst

 
 
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„Mistakes are proof that you are trying“

MindSet 3 – Dein Kompass zum Glück. Ich bin Kerstin Schuman und freue mich, dass du wieder eingeschaltet hast.

Danke für euer Feedback. Das motiviert mich weiter zu machen und dran zu bleiben, damit der Podcast nicht in den Alltagsaufgaben untergeht, sondern den Platz bekommt den er verdient.

Wenn ihr auch dran bleiben wollt freue ich mich wenn ihr mir auf Instagram _mindset3 oder Facebook unter MindSet3 folgt oder euch über meine Webseite mindset3.de zum Newsletter anmeldet.

Heute habe ich das Thema Fehler mitgebracht. „Deine Fehler sind ein Geschenk.“ Klingt komisch, ist aber so. Sie sind eine Einladung zu wachsen. Fehler sind unser Geburtsrecht und Teil des Weges unserer Entwicklung. Fehler zeigen uns wie es nicht geht und eröffnen uns den Blick dafür wie es besser geht. Es gibt immer eine zweite Chance. Damit wir beweisen können, dass wir es besser können.

Wir wachsen auf in dem Glauben, dass Fehler schlecht sind. Wenn wir als Kind Fehler machen werden wir von unseren Eltern bestraft. Wir lernen früh, dass wir alles richtig machen müssen. Dabei verlernen wir aus Angst vor Fehlern mutig durch das Leben zu gehen.

  • Wir werden nur geliebt, wenn wir alles richtig machen. Dem braven, fleißigen, schlauen und adrettem Kind gehört die Welt und die Liebe seiner Eltern. Das perfekte Kind nach innen und außen, den Schein wahren, damit andere uns um unser Glück beneiden oder zumindest nicht schlecht reden.
  • Wir kommen auf die Welt und sind unbedarft und neugierig. Wir können gar nichts, nicht mal unseren eigenen Kopf halten. Wir können weder unseren Kopf, noch den Rest unseres Körpers oder unsere Gefühle kontrollieren. Aber wir sind neugierig und offen und wollen lernen wie alles geht.
  • Manchmal höre ich „Noch einmal so unbedarft wie ein Kind sein“ , neugierig und mutig auf alles zugehen. Keine Angst vor dem Leben. Ein Kind weiß noch nichts vom schlechten in der Welt, hat dieses Urvertrauen, nach dem wir uns alle zurücksehnen, sieht immer das Gute in allem und hat das positive Denken quasi erfunden.
  • Und dann kommt: „Das darfst du nicht, das sollst du nicht, das kannst du nicht.“ Nein, nein, nein. Die Eltern die ihr Kind beschützen wollen, vor der Welt und sich selbst. Sie meinen es gut und nehmen doch ihrem Kind den Selbstwert und das Urvertrauen.
  • Ein Vater der seinem Sohn sagt was er alles falsch gemacht hat, als der etwas im Haushalt reparieren will. Er will seinem Sohn den bestmöglichen Start geben, ihm beibringen wie es richtig geht und wundert sich dann, dass der das Werkzeug nie wieder anfasst. Fehler aufzeigen und ständige Kritik entmutigt uns weiter zu machen. Und wir lernen uns selbst die größten Kritiker zu sein. Nie ist es gut genug.
  • Kinder glauben ihren Eltern alles. Ihnen fehlt noch das eigene Urteilsvermögen und sie nehmen alles an, was ihre Eltern ihnen sagen. Und wenn meine Eltern sagen ich kann das nicht, dann kann ich das nicht. Die Eltern sind die erste Instanz. Was sie sagen ist Gesetz. Und dann beginnt der Mindfuck. Dann fangen die falschen Glaubenssätze an sich zu manifestieren. „Ich bin nicht gut genug.“

Ich bin selbst Mutter von zwei Söhnen und kann mich davon nicht frei sprechen und frage mich aber wie ich es besser machen kann. Die Erkenntnis, dass es besser geht ist der erste Schritt.

  • Ich habe gelernt, dass es ermutigt Dinge positiv zu sehen und meinen Kindern zu sagen, wenn sie etwas gut gemacht haben oder auch nur, dass sie es gemacht haben. 😉 Statt zu sehen was noch nicht 100%ig ist.
  • Das gibt uns beiden ein gutes Gefühl. Meinem Kind weil es gesehen wird in seinen Bemühungen und motiviert ist dran zu bleiben. Und ich weil ich stolz bin und mir das auch ein gutes Gefühl gibt. Denn da liegt ja auch immer eine Selbstwertung meiner Fähigkeiten als Mutter und Trainer drin.

Wie machen wir das mit uns selbst? Wenn wir immer den inneren Kritiker hören, und der eigene Anspruch an Perfektion uns nicht schlafen lässt. Lassen wir es dann lieber, weil wir unserem eigenen Anspruch sowieso nicht gerecht werden können?

  • Kann man machen wäre aber schade drum. Was wäre passiert, wenn du dich getraut hättest, den Mut gehabt hättest es zu probieren. Vielleicht wäre es richtig gut geworden. Und wenn nicht? Dann hättest du gelernt, dass du mutig bist und dich was traust und gelernt wie es nicht geht. Hättest gelernt wie es nicht geht und am allerwichtigsten, dass das Leben immer weiter geht. Unterm Strich kannst du also nur gewinnen.

„Wenn wir mit anderen so umgehen würden wie mit uns selbst, dann hätten wir keine Freunde.“ Wir gehen hart mit uns ins Gericht, lassen keine Fehler, können keine fünfe gerade sein lassen. Schauen uns an und verurteilen uns selbst in einer Tour. „Du bist nicht gut genug. Du bist nicht genug.“

  • Stell dir vor du könntest aus deinem Körper heraustreten und dich von außen betrachten wie es guter Freund dich betrachtet. Was möchtest du dir sagen?
    • „Es ist gut, dass du es versucht hast. Du hast dein Bestes gegeben. Sei stolz auf das was du geschafft hast. Du machst das gut. Du bist gut.“ Stell dir vor du kannst dir das sagen, dich selbst so sehen. Wie fühlt sich das an? Liebevoll, akzeptiert und angenommen. Wertvoll.

Wir werden geboren um Fehler zu machen und ein Leben lang zu lernen und es besser zu machen als das Mal davor. Es ist wie laufen lernen wenn wir noch klein sind. Hochziehen, hinfallen und aufstehen und immer wieder bis wir sicher einen Schritt vor den anderen setzen. Wir haben nicht aufgegeben, weil wir schlicht nicht wussten, dass wir es nicht können.

  • Du kannst alles schaffen. Du kannst sein was du willst. Ist das die Alternative? Kinder lernen schnell, dass die Realität manchmal anders aussieht und wenn es dann nicht so leicht ist wie es schien geben sie schneller auf.
  • Du kannst sein was du willst, bedeutet im Umkehrschluss aber auch, dass du deine eigene Realität schaffst. Du bist was du denkst, dass du bist. Du bist deine Gedanken. Und wenn du an dich selbst glaubst, hast du den Mut und das Vertrauen es immer wieder zu probieren. Wie sollten wir sonst ein Instrument oder einen Sport erlernen? Immer wieder üben und besser werden. Weil wir wissen, dass wir es schaffen können.

Fehler machen macht dich zu einem Menschen. Nur Roboter machen keine Fehler und selbst die haben gelegentlich einen Bug. Das Unperfekte ist Teil der Natur und des Lebens. Das macht unsere Welt bunt und vielseitig. Und wer bestimmt denn was perfekt ist? Schönheit liegt im Auge des Betrachters, Perfektion auch. Du schaffst deine eigene Realität und du entscheidest, wann es gut genug ist.

  • Trete für einen Moment aus deinem Leben heraus und betrachte dich von außen und entscheide, dass es jetzt gut ist. JETZT IST ES GUT!

Stell dir vor, dass dein Sinn auf Erden ist, dass du lernst und dich entwickelst, zu dem Menschen der du sein kannst. Die beste Version deiner Selbst.

  • Stell dir vor du bekommst die Chance immer besser zu werden, in deinen emotionalen und geistigen Fähigkeiten. Mit der Unterstützung und Begleitung anderer aber vor allem durch dich selbst und deinen Glauben an dich selbst. Was wären Fehler dann anderes als der Beweis, dass du deine Aufgaben annimmst und dein Bestes gibst um sie zu lösen?

Ich habe mich manchmal im Leben gefragt warum ich scheinbar die gleiche Aufgabe immer wieder bekomme. Ich habe in meiner Vergangenheit immer wieder Männer getroffen, die mich nicht geschätzt haben, die mich mit Worten herabgesetzt und schließlich verlassen haben.

  • Ich habe mich gefragt, warum immer wieder ich? Warum bin ich nicht scheinbar nicht liebenswert? Warum passiert das immer mir, wenn alle anderen scheinbar glücklich sind?
  • Das zeigt zweierlei, erstens meine eingeschränkte Wahrnehmung in diesem Moment. Stichwort meine eigene Realität in Bezug auf andere in diesem Moment. Und zweitens, dass ich meine Aufgabe offensichtlich noch nicht gemeistert hatte, sonst hätte ich sie nicht immer wieder vorgesetzt bekommen.
  • Meine Aufgabe war zu lernen mich selbst wert zu schätzen und mich genauso anzunehmen wie ich bin, mit all meinen Ecken, Kanten und Rundungen. Und erst dann hatte ich die Chance dem Menschen zu begegnen der mich auch genau so sieht. Bis wir dann wieder bei den Erwartungen waren aber das hatten wir ja schon in der letzten Folge. 😉

Wenn es also unsere Aufgabe ist zu wachsen und zu lernen und uns zu entwickeln, dann bleibt uns nichts anderes als unsere Aufgaben anzunehmen und uns dem zu stellen und nach Lösungen zu suchen und diesen Weg auch zu gehen.

  • Paulo Coelho hat mal geschrieben: „Dem Krieger wird dann bewusst, dass sich wiederholende Erfahrungen einen Zweck haben. Sie sollen ihm beibringen, was er noch nicht gelernt hat. Er wird jedes Mal eine andere Lösung suchen und das Versagen nicht als Fehler betrachten, sondern als Schritt auf dem Weg zu sich selbst.“

„Das schöne an einem Fehler, man muss ihn nicht zwei Mal machen… Ich habe nicht versagt. Ich habe nur 10.000 Wege gefunden wie es nicht funktioniert.“ Thomas Alva Edison.

  • Das unterscheidet erfolgreiche Menschen von weniger erfolgreichen. Sie begreifen Fehler als eine Chance zu lernen. Nicht hadern, weiter machen.
  • In Unternehmen in denen ich Veränderungsprozesse begleite, plädiere ich immer wieder dafür eine Fehlerkultur zu etablieren. Feiert Fehler, implementiert einen Fehlerpokal, teilt eure Fehler mit allen, damit der Fehler nicht wiederholt wird und ihr aber gemeinsam nach einem neuen Lösungsweg suchen könnt. Das verbindet, stärkt das Team und sichert den Erfolg.

Welchen Fehler möchtest du feiern? Welcher Fehler hat dich wirklich weiter gebracht in deinem Leben? Das Leben gibt dir immer eine zweite Chance zu zeigen was du gelernt hast. Das Gefühl dann erfolgreich und glücklich zu sein ist unbezahlbar, weil du weißt welchen Weg du dafür gegangen bist.

Umarme deine Fehler, sieh sie ein, entschuldige dich wenn nötig und mache es besser. Deine Fehler sind ein Geschenk und du bist ein Geschenk, du bist Licht.

 

Hat dir diese Folge gefallen und hast du vielleicht Freunde oder andere nahe Menschen, von denen du glaubst, dass ihnen der Podcast gut tun könnte, dann freue ich mich wenn du ihn mit anderen teilst,

 

Sei das Licht, dass du gerne in der Welt sehen möchtest. Fühl dich umarmt. Alles Gute für dich, deine Kerstin

 

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