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Es ist ok traurig zu sein

Es ist ok traurig zu sein, oder wütend, enttäuscht, verzweifelt. All diese Gefühle sind ein Teil von dir. Genauso wie Freude, Glück, Zufriedenheit. Du bist Yin und Yan, Licht und Schatten, wir alle sind das. Ohne Licht kein Schatten. Ohne Schatten kein Licht.

Wir hören immer nur wir sollen positiv denken, das Gute sehen, dankbar sein. Dunkle Gefühle sind schlecht und zu meiden. Bei sich selbst und bei anderen.
Aber damit verneinen wir einen Teil von uns selbst. Verleugnen ihn, wie ein ungeliebtes Kind, wenn wir versuchen diese Gefühle zu bekämpfen, zu unterdrücken. Wenn du glücklich sein willst, musst du diesen Teil in dir genauso annehmen und lieben. Sei froh, dass du das spürst, den Trauer, den Schmerz. Er zeigt dir, dass du fühlst, noch lebst. Er ermöglicht es dir erst, auch das Glück zu spüren, weil du die andere Seite kennst.

Der einzige Weg den Schmerz, die Wut zu verarbeiten ist mitten hindurch zu gehen. Ansehen, wahrnehmen, durchgehen und weiterziehen lassen.
Gefühle sind wie ein Strudel, du kannst nur mitgehen, fließen lassen. In dem Moment in dem du versuchst dagegen anzuschwimmen, wird es nur immer schlimmer. Der Widerstand kostet so viel Kraft und wir verstricken uns in uns selbst. Am Ende müssen wir doch durch das Gefühl. Es gibt keinen anderen Weg. Wenn wir dagegen ankämpfen, uns selbst hassen, dafür dass wir so fühlen, dann richten wir uns gegen uns selbst. Wir verlieren unsere innere Stabilität, den Glauben an uns und schließlich uns selbst.

Nimm auch die dunklen Gefühle als einen Teil von dir an. Schätze sie dafür, dass sie dich das Leben spüren lassen, aber lass sie auch weiterziehen und halte sie nicht fest. Wenn du sie festhältst, dann kommst du nicht mehr raus aus dem Strudel und ertrinkst. Ansehen, liebevoll wahrnehmen, weiterziehen lassen und vertrauen. Alles wird gut.

Alles Gute für dich
Kerstin

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