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Ausgebrannt? 10 Tipps für mehr Gelassenheit – 1. Teil

„Ich muss nur noch eben…., dann wird alles ruhiger.“ Wie oft habe ich den Satz gesagt, im Dauerlauf zwischen Vollzeit-Job, Elternabend, Hausfrau und Geliebter. Irgendwann habe ich nur noch auf der Couch gesessen und geheult. Diagnose Neudeutsch: Burn Out.

Die schlechte Nachricht: Die äußeren Umstände werden nie einfacher, die Belastung nie weniger.
Die gute Nachricht: Die äußeren Anforderungen, sind nicht schuld an unserer Innenwelt. Wir entscheiden, was wichtig ist, was wir tun und auch was nicht. Du bist kein Opfer. Entscheide dich bewusst, für dich Verantwortung zu übernehmen und dich um dich selbst zu kümmern.

1. Körperliche Gelassenheit bedeutet Zeit für dich

Alles was dir gut tut und entspannt konkret einplanen:
o Atemübungen, Meditation, Yoga
o Umwelt auf lautlos stellen (Telefon-, Internet-, TV-Pause)
o Sport
o Schlafen
o Tapetenwechsel
Du findest keine Zeit? Wie wichtig bist du dir selbst? Und was passiert, wenn du dir keine Pause gönnst?

2. Mentale Gelassenheit

• Toleranz
Lärmende Kinder, besorgte Mütter, anhängliche Schwiegereltern, schlechte Autofahrer? Die tun das nicht, um dich zu ärgern. Die können einfach nicht besser. Durchatmen, vorbei schwimmen lassen.

• Kommunikation – Bedürfnis nach Aufmerksamkeit loslassen
Zuhören entspannt. Du musst nicht die Gesprächsführung übernehmen. Zurücklehnen und kommen lassen. Und du lernst dein Gegenüber viel besser kennen.

• Recht geben
Recht geben heißt, du hast zugehört und schätzt den Anderen. Das entspannt und macht euch beide glücklich. Du gibst dem anderen ein gutes Gefühl und er ist offen für deine Argumente.

• Wertschätzung
Wertschätzung ist überhaupt ein großer Glücksbringer. Bewusst das positive sehen, verstärkt die positive Energie und gibt Kraft und Endorphine.

• Freundlichkeit
Was passiert, wenn dich jemand anbrüllt und du ihn freundlich anlächelst und sagst: „Ich verstehe, dass du verärgert bist.“ –Pause-
Dann bist du unangreifbar. Dann bist du Meister Yoda. Dein Puls freut sich.

Ein Gelassenheitsvorbild erzählt ungefragt wenig bis gar nichts. Er fragt freundlich und interessiert nach und gewinnt dadurch Energie und Gelassenheit.

3. Perfektionismus loslassen

Kennst du das Pareto-Prinzip? Mit 20% deiner Zeit erzielst du 80% deiner Ergebnisse. Mehr Aufwand ist unverhältnismäßig schwer und anstrengend und rechtfertigt nicht das möglicherweise minimal bessere Ergebnis.

4. Verantwortung abgeben

Eine Klientin sagte zu mir: „Warum soll ich das abgeben? Ich bin verantwortungsbewusst. Das ist doch gut!“ Aber übernimmst du oft Verantwortung für andere, die diese viel besser selbst tragen könnten? Dann ist das was du tust übergriffig. Und wie kannst du Verantwortung für etwas übernehmen, das du nicht selbst beeinflussen kannst. Der Andere macht sowieso was er will. Die Verantwortung zurückgeben ist stark und verantwortungsbewusst.

5. Verantwortung übernehmen

„Ich übernehme Verantwortung für mich. Ich sorge für mich.“ Wie fühlt sich dieser Satz an für dich? Erleichternd? Schreib dir den Satz in deinen Worten auf und hänge in dir an den Badspiegel.
• Nicht nur aufschreiben, auch machen. Wenn du eine Auszeit brauchst, dann nimm sie dir.
• Die Sauerstoffmaske erst selbst aufsetzen, bevor du Nachbarn, Kindern oder älteren Menschen hilfst. Nur ein gesunder Egoismus gibt dir die Kraft für andere da zu sein.

Teil 2 der Gelassenheit findest du hier.

Bis dahin. Alles Gute für dich!

Kerstin

 

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