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Was treibt mich an besser zu werden – Motivation

Was uns treibt und motiviert uns besser zu werden? Wir sind erfolgreich wenn wir lieben was wir tun. Wenn wir Leidenschaft für unsere Arbeit mitbringen, sind wir gut in dem was wir tun. Ganz egal was es ist. Sein Hobby zum Broterwerb nutzen und den Beruf zur Berufung machen. Hört sich einfach an und ist es doch nicht.

Eine gute Freundin und ich interessieren uns beide leidenschaftlich für Inneneinrichtung. Und jedes Mal wenn wir spinnen was wir beruflich machen sollten, landen wir bei diesem Einrichtungsladen. Aber dann scheitern wir schnell an Startkapital, Sicherheiten, Buchhaltung und so weiter. Lauter Hürden, die wir dann doch zu bequem sind sie zu nehmen.

Was also tun, wenn ich in einem Job stecke, der so lala ist. In dem nicht von Natur aus meine Leidenschaft steckt. Wie kann ich mich selbst motivieren diesen Job gut zu machen? Ist es die Aussicht auf die nächste Gehaltserhöhung oder Beförderung?

Wohl kaum. Eine solche Motivation ist nicht die nach einem guten Job, sondern die nach mehr Geld oder mehr Prestige. Was brauche ich als Mitarbeiter, oder was kann ich als Führungskraft anbieten, um Mitarbeiter zu motivieren einen guten Job zu machen. Dan Pink hat zu dieser Frage einen guten TED Talk gehalten.

  • Selbständigkeit

Wenn ich die Möglichkeit habe selbst Verantwortung für meine Arbeit zu übernehmen. Zu entscheiden wann, wie und wo ich meine Arbeit erfülle, habe ich die Freiheit meinen bestmöglichen Einsatz zu geben. Und zwar dann, wenn es mir möglich ist.

Es ist illusorisch zu glauben, dass wir in einem Büro isoliert sind von unserem sonstigen Leben außerhalb der Arbeit. Da ist der Streit mit dem Partner, das kranke Kind oder die unbezahlte Stromrechnung. 1000 Dinge die uns ablenken und davon abhalten unser Bestes zu geben. Wenn ich die Möglichkeit habe mich jetzt um diese Dinge zu kümmern und meine Arbeit dann von Zuhause zu erledigen, habe ich mehr Ruhe und werde in jedem Fall mehr leisten.

Dafür braucht es klare Ziel- und Zeitvorgaben und manchmal auch einen Vertrauensvorschuss vom Chef. Aber das Ergebnis sind Loyalität, Engagement und Motivation.

  • Positive Trends erkennen

Nicht umsonst haben Spiele mit Highscore Suchtpotenzial. Wenn ich eine positive Entwicklung sehe, motiviert mich das weiter zu machen und noch besser zu werden. Manchmal ist das einfach wenn ich mit klar messbaren Zielen arbeite die meine Leistung widerspiegeln. Manchmal braucht es aber auch eine Rückmeldung vom Chef. Positives Feedback ist einfach zu nehmen, aber auch an kritischem Feedback kann ich wachsen wenn ich sehe, wie ich mich weiter entwickeln kann.

  • Ursache und Wirkung

Welchen Einfluss hat meine Arbeit auf das Gesamtergebnis? Wie wertvoll bin ich für meinen Chef oder das Unternehmen? Wenn ich Transparenz über das große Ganze habe und sehe wie entscheidend meine Arbeit für den Gesamterfolg des Teams ist, motiviert mich das mehr zu geben. Ich bin stärker engagiert und fühle mich für das Ergebnis verantwortlich. Wenn ich dazu mehr Transparenz haben möchte, muss ich diese im Zweifelsfall auch einfordern.

  • Erfolg

Scheint selbstverständlich und ist es auch. Wenn ich Erfolg habe, treibt mich das an auch weiterhin Erfolg zu haben. Dabei ist es aber wichtig Erfolge nicht für selbstverständlich zu nehmen. Erfolg bedeutet dass ich mein Ziel erreicht habe, und dafür habe ich hart gearbeitet. Das zu würdigen und mir auch einmal selbst auf die Schulter zu klopfen, ist es was mich schlussendlich motiviert. Diese Würdigung bewahrt mich auch davor tief zu fallen, wenn ich mal keinen Erfolg habe.

  • Erreichbare Ziele stecken

Nur wenn ich ein realistisches Ziel habe, habe ich auch die Möglichkeit es zu erreichen und zu feiern. Dafür ist es notwendig kleinere Ziele zu stecken. Wenn ich trotzdem ein großes Ziel vor Augen habe hilft es, dieses in kleine Unterziele zu teilen.

  • Intrinsische Motivation 

Wie oft habe ich von meinem Chef gehört; ich kann dich nicht motivieren, das kannst du nur selbst. Eine gute Entschuldigung warum er mich nie gelobt hat. Und auch wenn es keine Entschuldigung für das „Nicht Loben“ eines Chefs gibt, er hatte recht. Es geht darum dass ich gut zu mir bin. Dass ich mich wert schätze für das Erreichte und mir Ziele setze, die ich selbst erreichen kann und die nicht von anderen abhängig sind. Also: „Ich will die gesteckten Zielvorgaben für mein Projekt erreichen.“ Und nicht: „Ich will die Beförderung.“

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